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ERUTEC® F-LASplus

F-LASplus Einzügig Der ERUTEC® F-LASplus ist der W3G geprüfte Hightech-Schornstein (Luft-Abgas-Schornstein mit konzentrischer Schachtanordnung) für den Anschluss von Feuerstätten im kondensierenden Betrieb und alle üblichen Brennstoffe (Gas, Öl, Festbrennstoffe) geeignet.

Der ERUTEC® F-LASplus führt der angeschlossenen Feuerstätte die notwendige Verbrennungsluft über den im System integrierten Luftschacht raumluftunabhängig zu und sorgt für einen störungsfreien Betrieb bei dichter Gebäudehülle.


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Besondere Leistungsmerkmale

Luft-Abgas-Schornstein ERUTEC® F-LASplus

  • mit CE-Kennzeichnung nach EN 13063-3 „D 3 G“
  • Bauart W3G nach abZ Z-7.1-3422
  • für den Anschluss von kondensierenden Feuerstätten und allen üblichen Brennstoffen geeignet
  • besonders für effiziente RLU-Raumheizer oder FB-Heizkessel mit hohen Wirkungsgraden und niedrigen Abgastemperaturen geeignet
  • raumluftunabhängiger Betrieb im energiesparenden Gegenstromverfahren (Ø 12 cm bis Ø 25 cm)
  • erfüllt die Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse LA90 nach DIN 18160-60:2014-02 (mit thermischer Vorbehandlung) - Nachweis abZ 7.1-3422 -

High Tech-Wärmetauscherschornstein

mit integriertem Luftschacht:
  • Die Verbrennungsluft wird der Feuerstätte von der Mündung über den Luftschacht zugeführt.
  • Hierbei strömt die kalte Frischluft am warmen Abgasschacht (W3GKeramik-Muffenrohr mit vlieskaschierter Wärmedämmung) entlang.
  • So wird wirkungsvoll die Entstehung einer Kaltader vermieden und Energie durch vorgewärmte Verbrennungsluft gespart.
  • Die konzentrische Anordnung von Abgas- und Zuluftschacht sorgt für eine Sichere Funktion des Stückholzofens auch in der Anheizphase.

Konstruktiver Aufbau

  • W3G-Keramik-Muffenrohr (Bauhöhe 100 cm) mit vlieskaschierter Wärmedämmung
  • Beton-Abstandshalter
  • LA90-Mantelstein (Wanddicke 5 cm) mit integrierten Bewehrungskanälen zur Realisierung statischer Maßnahmen

Zukunftsorientierte konzentrische Bauweise

  • Luft-Abgasanschluss wahlweise an allen vier Seiten möglich
  • Integrierte Wärmetauscherfunktion verhindert Kaltader und spart Energie durch vorgewärmte Verbrennungsluft

W3G-Keramik-Muffenrohr

  • isostastisch gepresst und durchglasiert
  • Feuchtestrom < 2,0 g/hm2
  • mit vollkeramischer Steckverbindung (Muffenhöhe 6 cm)
  • temperatur-, säure- und korrosionsbeständig
  • brennwerttauglich
  • rußbrandbeständig
  • ausbrennssicher

6 verschiedene Rohrdurchmesser

und vier Mantelsteingrößen
  • Ø 12 cm oder Ø 14 cm
    in einem Mantelsteinaußenmaß (36x36 cm),
    Grundfläche 0,12 m2
  • Ø 16 cm oder Ø 18 cm
    in einem Mantelsteinaußenmaß (40x40 cm),
    Grundfläche 0,16 m2
  • Ø 20 im Mantelsteinaußenmaß (42x42 cm),
    Grundfläche 0,17 m2
  • Ø 25 im Mantelsteinaußenmaß (48x48 cm),
    Grundfläche 0,23 m2

Leistungsfähigkeit

Technische Daten
  • Ø 12 cm – Abgasschacht AA 113 cm2, Zuluftschacht AL 304 cm2, Verhältnis AA:AL 1 : 2,7, WDW Abgasschacht 0,42 m2K/W, WDW Außenschale 0,12 m2K/W
  • Ø 14 cm – Abgasschacht AA 154 cm2, Zuluftschacht AL 262 cm2, Verhältnis AA:AL 1 : 1,7, WDW Abgasschacht 0,43 m2K/W, WDW Außenschale 0,12 m2K/W
  • Ø 16 cm – Abgasschacht AA 201 cm2, Zuluftschacht AL 382 cm2, Verhältnis AA:AL 1 : 1,9, WDW Abgasschacht 0,45 m2K/W, WDW Außenschale 0,12 m2K/W
  • Ø 18 cm – Abgasschacht AA 254 cm2, Zuluftschacht AL 330 cm2, Verhältnis AA:AL 1 : 1,3, WDW Abgasschacht 0,46 m2K/W, WDW Außenschale 0,12 m2K/W
  • Ø 20 cm – Abgasschacht AA 314 cm2, Zuluftschacht AL 385 cm2, Verhältnis AA:AL 1 : 1,2, WDW Abgasschacht 0,46 m2K/W, WDW Außenschale 0,12 m2K/W
  • Ø 25 cm – Abgasschacht AA 491 cm2, Zuluftschacht AL 540 cm2, Verhältnis AA:AL 1 : 1,1, WDW Abgasschacht 0,48 m2K/W, WDW Außenschale 0,12 m2K/W

Die Wärmedurchlasswiderstände der Abgasschächte wurden normkonform für 200 °C rechnerisch ermittelt. Die Querschnittsflächen der Zuluftschächte wurden im Bereich der Abstandshalter ermittelt.

Kondensatablauf

  • Keramik-Muffenrohr-Sockelstein mit keramischem Ablaufstutzen
  • Die Sohle ist ca. 24 bis 26 cm tiefer als die Unterkante der Reinigungsöffnung angeordnet
  • Auffangbereich für Regen- oder Kondenswasser im Schornstein möglich (Einbau Stopfen notwendig)1
  • Ablauf-Set aus HT-Rohren DN 40 mit HT-Endkappe
  • Siphon (Sperrwasserhöhe = 10 cm) bauseits vor dem Schornstein

1 Voraussetzung: Frostfreiheit, regelmäßige Kontrolle und Entleerung (z. B. mittels saugfähiger Küchenrolle)

Putztür Blower-Door-optimiert

  • Verzinkte Putztür mit Keramikfaserdichtung
  • Keramischer Verschlussdeckel mit Gewebedichtung

Rauchrohranschluss-Detail

Mit vlieskaschierter Mineralfaserfrontplatte (5 cm dick) und passgenauer Öffnung.

RA-Anschlusshöhen

  • Anschlusshöhen Rauchrohranschluss
    1,51 m
    1,84 m (mit gekürztem Muffenrohr* h 33 cm)
    2,17 m (mit gekürztem Muffenrohr* h 66 cm)
    2,51 m
  • Innendurchmesser des RA-Stutzens
    Lichter Ø RA Ø cm
    12 14
    14 14
    16 16
    18 18
    20 20
    25 25

* Restrohrstück ohne Muffe wird an der Mündung verwendet.

Thermische Dämmung im Dachdurchgang

Bewährte Detaillösung (Flankendämmung) für die Durchdringung der Wärmeschutzhülle
  • Zusätzliche Wärmedämmung (z. B. mit SWD-Dämmplatten) der Mantelsteine oberhalb der luftdichten Gebäudehülle verringert Wärmeleitung im Mantelstein und reduziert Verluste übers Dach.
  • Keine brandschutztechnische und statische Schwächung der Außenschale, da kein Schaumglas-Trennstein.
  • Feuerwiderstand und Standsicherheit der Außenschale bleiben voll erhalten.

Luft-Abgas-Aufsatz

  • im Windkanal der TUM durch den TÜV Süd geprüfte Konstruktion
  • mit CE-Kennzeichnung nach EN 13063-3
  • Abgasaustritt- und Lufteintritt sind im nahezu gleichen Druckniveau angeordnet
  • Zeta-Wert Lufteintritt 2,5
  • Zeta-Wert Abgasaustritt 0,0
  • Lufteintrittsöffnung ist effektiv vor Schnee und Sturzregen geschützt

Gründe für einen Luft-Abgas-Schornstein

für feste Brennstoffe in raumluftunabhängiger Betriebsweise:
  • die Außenhüllen der Gebäude werden zunehmend dichter
  • ein störungsfreier Betrieb von raumluftabhängigen Feuerstätten ist kaum noch zu realisieren
  • über Undichtheiten der Gebäudehülle kann nicht mehr ausreichend Verbrennungsluft nachströmen
  • der für die Frischluftversorgung, das Raumklima und den Gebäudeschutz erforderliche Luftwechsel wird vermehrt über mechanische Lüftungsanlagen gewährleistet

RLU-Feuerstätten und mechanische...

...Lüftungsanlagen
  • Durch Bauart und Auslegung der Lüftungsanlage muss gewährleistet sein, dass bei gleichzeitigem Betrieb von raumluftunabhängiger Feuerstätte und Lüftungsanlage kein unzulässig hoher Unterdruck (= i. d. R. max. 8 Pa) entsteht.
  • Ablufthauben müssen ausreichend mit Luft von außen versorgt werden, z. B. über ein auf Kipp geöffnetes Fenster (Sicherheitseinrichtung, z. B. „Fensterkippschalter“ mit DIBt-Zulassung notwendig).

Funktionssicherheit - Mehrfachbelegung

Die Ergebnisse von Forschungs- und Entwicklungsprojekten vermitteln uns neue Erfahrungen und Wissen zum Stand der Technik. So können wir den Kreis von Theorie und Praxis schließen und immer am aktuellen Stand der Forschung bleiben.

Bereits ab August 2007 haben wir auch das Betriebsverhalten von konzentrischen Luft-Abgas-Schornsteinen mit mehreren raumluftunabhängigen scheitholzbefeuerten Feuerstätten experimentell im Rahmen eines gemeinsamen Projektes durch das renommierte Fraunhofer-Institut für Bauphysik (Stuttgart) untersuchen lassen.
  • Bericht P9-133/2008 vom 24. Juli 2008
Aus der ersten Untersuchung konnten die Randbedingungen für einen sicheren Betrieb bestimmt und Empfehlungen für die praktische Umsetzung abgeleitet werden.

Im Rahmen einer ergänzenden Untersuchung haben wir dann ab Juli 2008 zusätzlich das Betriebsverhalten der Feuerungsanlage mit besonderen Konstruktionsmerkmalen experimentell bestimmen und bewerten lassen.
  • Bericht P9-052/2009 vom 30. Juni 2009
Hieraus konnten wir wichtige Erkenntnisse bezüglich des Einsatzes einer geregelten Überströmöffnung und der erforderlichen Abstände zum Luftanschluss und der Abgaseinführung gewinnen.

Mit den beiden Gutachten konnten wir die baurechtlich für diese Bauart erforderliche Zulassung
erwirken.

Dieses Know-how garantiert unseren Kunden Wissen aus erster Hand!

Mehrfachbelegung – abZ Z-7.1-3422

Unter Einhaltung der folgenden Kriterien ist die Mehr-fachbelegung des ERUTEC® F-LASplus möglich und führt zu einem ähnlich sicheren, schadstoffarmen und effizientem Betrieb wie bei Einfachbelegung:

  • Die Belegung erfolgt mit bis zu drei handbeschickten raumluftunabhängigen Stückholzöfen (zugelassene Feuerstätten gleichen Typs und gleicher Leistung) mit einer Leistung von jeweils max. 15 kW.
  • Es dürfen nur Naturzugfeuerstätten angeschlossen werden.
  • In jeder Etage ist nur eine Feuerstätte angeschlossen.
  • Die angeschlossenen Feuerstätten und der Luft-Abgas-Schornstein befinden sich allesamt in der gleichen Nutzungseinheit und damit im gleichen Wirkungsbereich der Lüftungsanlage.
  • Der Unterdruck in der Nutzungseinheit darf max. 8 Pa betragen. Dies kann durch eine eigenständige Sicherheitseinrichtung zur Sicherstellung eines gefahrlosen Betriebes von Lüftungsanlagen und Feuerstätten sichergestellt werden.
  • Die zulassungskonforme feuerungstechnische Bemessung ergibt ein positives Ergebnis
  • Die wirksame Höhe über der obersten Feuerstätte beträgt mindestens 4 m.
  • Bei einer wirksamen Schornsteinhöhe von mehr als 7 m über der untersten Feuerstätte, sollte eine Überströmöffnung zwischen Luft- und Abgasschacht am Fuß der Abgasanlage angeordnet werden.
  • Zwischen der Überströmöffnung und der untersten Feuerstätte ist ein Abstand von mindestens 1,10 m zum Feuerstättenanschluss und mindestens 0,20 m zum Verbrennungsluftanschluss erforderlich.
  • Es wird der Einsatz einer geregelten Überströmöffnung mit einem Solldruck von max. 10 Pa empfohlen. In diesem Fall ist kein Abstand zwischen der Überströmöffnung und dem untersten Verbindungsstückanschluss einzuhalten.
  • Die Querschnittsfläche des Zuluftschachtes muss mindestens 1,3-mal größer sein als die des Abgasschachtes.
  • Es wird empfohlen, in den Verbrennungsluftleitungen der Feuerstätten Absperrklappen zu installieren, die bei Nichtbetrieb der Feuerstätten geschlossen sein sollten.

Die Bauart von Luft-Abgas-Schornsteinen für feste Brennstoffe für die Mehrfachbelegung ist nicht in DIN V 18160-1:2006-01 geregelt. Daher ist ein baurechtlicher Nachweis (abZ oder Zustimmung im Einzelfall) erforderlich. Die Bestimmungen unserer abZ Z-7.1-3422 sind zu beachten.

Richtige Bemessung – „Bolsius-Gutachten“

Eine zulassungskonforme feuerungstechnische Bemessung von Luft-Abgas-Schornsteinen ist sehr komplex.

Die Grundzüge der Bemessung sind in DIN EN 13384-1 (Einfachbelegung) und DIN EN 13384-2 (Mehrfachbelegung) dargelegt. Darüber hinaus müssen jedoch die Druck- und Temperaturbedingungen im Luft- und Abgasschacht rechnerisch genauer berücksichtigt werden. Die Norm trifft typische Vereinfachungen, sodass eine „normkonforme“ Bemessung allein nicht ausreichen würde.

Für konzentrische Luft-Abgas-Schornsteine haben wir die nachfolgend aufgeführten feuerungstechnischen Bemessungsberichte von der Hochschule Zittau/Görlitz, Prof. Dr.-Ing. Jens Bolsius, erstellen lassen:
  • Feuerungstechnische Bemessung von Luft-Abgas-Systemen mit Festbrennstoff-Feuerstätten – Einfachbelegung (Bericht vom 15.06.2011, Umfang 117 Seiten)
  • Feuerungstechnische Bemessung von Luft-Abgas-Systemen mit Festbrennstoff-Feuerstätten – Mehr-fachbelegung (Bericht vom 14.06.2011, Umfang 136 Seiten)

Dieses Know-how garantiert unseren Kunden Wissen aus erster Hand!

Zulassungskonform – „Bolsius Modul“

Die Luft-Abgas-Schornsteine ERUTEC® F-LASplus für feste Brennstoffe können mit dem Modul „Bolsius“ zulassungskonform dimensioniert werden.

Bei dem Modul „Bolsius“ handelt es sich um eine Erweiterung für das Programm kesaaladin.

Die Programmerweiterung basiert auf den von uns mit in Auftrag gegebenen „Bolsius-Gutachten“ und gestattet eine genauere feuerungstechnische Bemessung.

Kesa bietet exklusiv für die Bemessungssoftware kesaaladin das Modul Bolsius an.

Einzügig (Bausatz)

Best.-Nr. Lichte Weite
Ø in cm
Außenmaß
in cm
Gewicht
kg/stgm
Verhältnis der Querschnittsfläche
Abgasschacht : Zuluftschacht1
F-LASplus 12 12 36x36 84 1 : 2,7
F-LASplus 14 14 36x36 85 1 : 1,7
F-LASplus 16 16 40x40 96 1 : 2,0
F-LASplus 18 18 40x40 98 1 : 1,3
F-LASplus 20 20 42x42 104 1 : 1,2
F-LASplus 25 25 48x48 130 1 : 1,1

Einzügig (Geschosshohe Elemente)

Best.-Nr. Lichte Weite
Ø in cm
Außenmaß
in cm
Gewicht
kg/stgm
Verhältnis der Querschnittsfläche
Abgasschacht : Zuluftschacht1
F-LASplus 12 GH 12 36x36 92 1 : 2,7
F-LASplus 14 GH 14 36x36 93 1 : 1,7
F-LASplus 16 GH 16 40x40 105 1 : 2,0
F-LASplus 18 GH 18 40x40 106 1 : 1,3
F-LASplus 20 GH 20 42x42 112 1 : 1,2
F-LASplus 25 GH 25 48x48 140 1 : 1,1
1 Im Bereich der Abstandshalter